Schlecht, schlechter, knäppa!

Das die Knäppa Kamera keine Wunder verspricht, war ja schon abzusehen. Trotzdem hab ich mich riiiiesig gefreut, dass ich bei IKEA tatsächlich eine der heiß begehrten Pappkarton-Kameras in limitierter Auflage (250 Stück in Deutschland!) gewonnen habe. Und natürlich hab ich das Ding umgehend getestet. 

Nun jaaaa. Also mehr als ein Werbe-Gag ist die Kamera nun wirklich nicht. Einen (Auto-)Fokus (und damit Schärfe), passablen Sucher (ein Loch im Karton kann man wohl schlecht als solchen bezeichnen) oder ähnliche Mindestanforderungen findet man hier natürlich nicht. Dafür aber wirklich jede Menge Aufmerksamkeit von Passanten – es mutet ja auch zugegebenermaßen etwas komisch an, wenn man mit einem Stückchen Pappe auf einer Brücke steht und so tut, als wäre es eine Kamera. Denn dass es eine ist, sieht man ja nun wirklich nicht auf den ersten Blick 😉

Also sind die Fotos alles in allem unscharf, meistens verwackelt (aufgrund der nicht vorhandenen Lichtempfindlichkeit des Objektivs) und noch dazu in unterirdischer Auflösung. Trotz allem find ich die Knäppa klasse – es HAT einfach was! Und sie hat mich auf eine tolle Idee gebracht: Zusammen mit der Video-Barbie ist nämlich nun der optimale Grundstein gelegt für eine Sammlung außergewöhnlicher Kameras 🙂 Also: Danke IKEA!

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